"O glücklich, wer noch hoffen kann,

Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen!

Was man nicht weiß, das eben brauchte man,

Und was man weiß, kann man nicht brauchen."

Johann W. von Goethe, "Faust. Eine Tragödie, I, Vor dem Tor"

  

 

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Die Gottes-Maschine

Es gibt keinen Unterschied zwischen Philosophie, Psychologie und Physik

 

 

 

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eit je versuchen wir, die Welt zu verstehen.

Weil sie uns 'unlogisch' erscheint, imperfekt und leidvoll.

Aber weil alles, was ist, Bewusstsein hat, ist alles Wissen in diesem 'All' vorhanden.

Es ist nicht so, dass es keine wahre Lehre gäbe, nur unzählige unbefriedigende Theorie und 'Glaubenssätze' über das Sein des 'Alls':

sondern in allem ist ein 'wahrer Kern'.

Der deutsche Philosoph Georg W. F. Hegel ist vielleicht der größte unter den Philosophen, in der Art, wie er zeigt, wie man diesen 'wahren Kern' herausarbeiten kann.

Und in seinem Wissen: wer zur Wahrheit will, dem muss 'Hören und sehen vergehen'; das heißt:

weg vom Einzelnen, so weit wie möglich hin zum höchsten Allgemeinen, dann kann man 'nichts falsch machen'.

Deswegen beginnen wir in unserer neuen Gnosis mit dem "Sein".

Das "Sein" betrifft alles, was ist, ob 'Materie', die verschiedenen Arten oder 'Aggregatszustände' von 'Materie', oder 'Nicht-Materie', die auch nur eine Form von Materie ist, sonst gäbe es sie nicht.

Denn jede 'Energie' ist Materie, und unsere neue Gnosis sagt, dass es nichts gibt, was nicht ein Wesen ist mit Bewusstsein:

Ob 'anorganische Materie' oder 'organische Materie', ob ein 'physischer' Körper oder ein 'Seelen-Inhalt': Gedanke (Begriff oder Bild), Gefühl, Empfindung, Erleben, Impuls etc., ob 'Sichtbares' oder 'Unsichtbares':

alles, ob scheinbar unendlich klein oder unendlich groß, ist ein Wesen, eine eigene Wesenheit.

Helena P. Blavatsky sagt: "Jedes Atom ist ein Engel".

 

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eswegen ist auch das "Sein" eine eigene Wesenheit, das Absolute, Allgemeine, 'Abstrakte', Überindividuelle, und es ist kein Wunder, wenn es mit "Gott" bezeichnet wird, der in allem bewusst ist, was existiert, ob sichtbar oder unsichtbar, im 'All' oder 'Universum', im Größten und im Kleinsten.

Wer "Gott" verstehen will, muss das "Sein" verstehen

Wer "Gott" verstehen will, muss das "Sein" verstehen.

Steht das "Sein" unter einem Gesetz, ist es ein Gesetz, ist es ein Gesetzgeber, der sich selbst und seinen 'Produkten' ein Gesetz gibt?

Wer sind die 'Produkte des Seins '?

Alles 'Unsichtbare' und 'Sichtbare'.

Wenn unsere neue Gnosis sagt: "Gott ist eine Maschine", dann ist das weder despektierlich noch 'unpersönlich'.

Denn der 'subjektive Geist', wie Hegel den menschlichen Denker nennt, ist gleichfalls eine 'Maschine', wie in der modernen Psychologie immer mehr erkannt wird: Seine Beweggründe, Gedanken, Gefühle, Impulse etc. sind Vektoren (Antriebsmomente), die in jedem Zeitpunkt eine je eigene Resultante (Resultat) bilden.

Noch ehe ich mir einer Entscheidung bewusst bin, habe 'ich' sie schon getroffen, weiß man heute. Ich bin das Resultat unzähliger Beweggründe – "körperlich / seelisch / geistig" -, die in jedem Moment das ihnen zugehörige Ergebnis erzielen, je nachdem, welcher Einfluss in mir größer ist.

So entstehen 'Dumme und Kluge', 'Gute und Schlechte' etc.

Wir glauben, wir 'machten' es, wir seien die Macher unserer Persönlichkeit und unseres Charakters und der Persönlichkeit und des Charakters anderer, doch legen wir uns nicht die geringste Rechenschaft ab über das, was uns und alle in jedem Moment beeinflusst.

Wer hält es aus, zuzulassen, dass sich durchsetzt, was da ist?!? Ist nicht unser Misstrauen zu groß, dass sich dann Unerwünschtes durchsetzt?

Brauchen wir die Illusion, wir seien die 'Macher'? Viele glauben das.

Wenn aus dem "Sein" Kräfte herauspurzeln, Gottheiten, Engel, 'Schönes und Hässliches', Schöpfungs- und Zerstörungskräfte, die alle ihrem eigenen Gesetz folgen, dessen Vektoren in jedem Augenblick je eine neue Resultante bilden – dann tun sie genau das, was in ihrem 'Programm' ist (vergleiche Arthur Schopenhauer, "Im Zwang der Motive").

 

Die Frage ist nicht: warum tut "Gott (oder) das Sein" uns das an, sondern: Muss ich mich anstrengen oder es einfach nur geschehen lassen, dass alles sich zum Guten wendet?
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ie Frage ist also nicht: warum tut "Gott (oder) das Sein" uns das an, sondern: Muss ich mich anstrengen oder es einfach nur geschehen lassen, dass alles sich zum Guten wendet?

Denn alles, was ist, ist auf eine sehr verstehbare Weise ein sich selber erzeugendes, sich selber organisierendes und sich selber verwaltendes, sich selber entwickelndes und sich selber heilendes System – das wissen wir aus der Natur, dem Pflanzen- und Tierreich, und das gilt auch für "Natur II"(Karl Marx), die 'kulturelle Entwicklung' der menschlichen Population.

Es gilt für das Kleinste und das Größte, für das 'Sichtbare' und das 'Unsichtbare' (das hinter allem Sichtbaren steht als dessen Ursache und Ur-Grund), für das gesamte "Sein".

Wenn es also eine 'Evolution' hin zur Degeneration oder Regeneration des "Seins" gibt: wo fängt sie an und wo hört sie auf?

Wenn alles, was entsteht, stets einem Höhepunkt und einem Ende entgegengeht – wo ist der 'Sinn'?

Es gibt die 'Urknalltheorie':

Aus dem 'Nichts' entsteht das All mit all seinen Entwicklungsprodukten, nur um am Ende wieder in sich zusammenzufallen.

Es gibt die 'geisteswissenschaftliche' Theorie:

Alles "Sein" ist ein Ein- und Ausatmen Gottes; Schöpfung entsteht und vergeht, das "Leben" ist ewig, aber nicht einzelne (sichtbare oder unsichtbare) Lebewesen = "aus der Einheit (Einsheit) kommt alles, in die Einheit (Einsheit) kehrt es wieder zurück".

Wir können nicht anders, als mit jedem Atemzug darum zu kämpfen, dass es uns besser geht. Aber es gibt einen Unterschied zwischen uns anstrengen, zu handeln, und zuzulassen, dass wir handeln.

Was ist damit gemeint, wenn Jesus sagt: Lebt wie die Lilien im Felde ("Matthäus-Evangelium" 6, 28), werdet wie die Kinder ("Matthäus-Evangelium" 18, 3; "Lukas-Evangelium" 18, 17), sorgt euch nicht um das Morgen ("Matthäus-Evangelium" 6, 34)? Was würden eine Blume oder ein Baum dazu sagen?

Wenn es uns gelingt, dazu noch unsere wahren Gefühle und Bedürfnisse zu fühlen, die wir in frühester Kindheit verdrängt haben, dann haben wir das "Sein" 'in der Tasche'.

Denn dann spüren wir, was uns behindert und fördert: innerhalb von uns und außerhalb von uns.

In unserem Fühlen steckt unser Wissen

Denn in unserem Fühlen steckt unser Wissen…

Dann gelangen wir zur christlichen Gnosis: sich nicht mehr ein X für ein U vormachen lassen, die Macht der dunklen Weltmafia in uns und um uns entlarven und die Hilfe ergreifen, die "Gott (oder) das Sein" zu seiner eigenen Selbstheilung uns reicht:

Die Hand Christi: des Erlösergotts und seiner Helfershelfer, der nach biblischer Auskunft durch sein Opfer den gefallenen Teil des "Seins" gerettet hat, indem er sie durchlichtet, reorganisiert, 'evolviert', durchflutet mit seinem Sein und in einem gewaltigen kosmischen und überkosmischen Prozess wieder auflöst, um aus Disharmonie Harmonie, aus Spaltung Einheit und aus Entsetzen Versöhnung zu generieren.

 

 

Es gibt keinen Weg zur Wahrheit über den Kopf

 

Die drei Bewusstseinszentren im Menschen: 'Kopf, Herz und Bauch' waren noch nie so voneinander gespalten wie in der heutigen Zeit. Wir leben aus einem OBERFLÄCHEN-SELBST heraus, nicht aus unserem Tieferen oder 'Unteren' Selbst: dem Seelen- oder Fühlwesen im Brustbereich.

Wir leben seelisch aus zweiter Hand, was eine große Gefahr mit sich bringt. Solange wir nicht gelernt haben, aus dem Brustbereich heraus wahrzunehmen und zu denken, haben wir kein Kriterium für innere und äußere Realität.

Ein und derselbe Begriff oder Satz ist wahr, wenn ich ihn richtig verstehe - wenn ich ihn falsch verstehe, ist er falsch.

Hinzu kommt, dass es nach den Ergebnissen der zeitgenössischen Sprachphilosophie und Sprachpsychologie nicht mehr statthaft ist, wie die Politiker auf Worten herumzureiten. Ein und derselbe Begriff oder Satz ist wahr, wenn ich ihn richtig verstehe - wenn ich ihn falsch verstehe, ist er falsch.

Deswegen hat die neue Gnosis allem 'Studium' die AGAPE Bewusstseinsschule vorgeschaltet, in der wir dieses lernen, den Brustraum ('Herz') als Zentrum unseres Wahrnehmens und Denkens zu benutzen und 'Kopf, Herz und Bauch' miteinander zu versöhnen. Bevor Sie weiterlesen, klicken Sie bitte:

 

www.agape-bewusstseinsschule.de