"O glücklich, wer noch hoffen kann,

Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen!

Was man nicht weiß, das eben brauchte man,

Und was man weiß, kann man nicht brauchen."

Johann W. von Goethe, "Faust. Eine Tragödie, I, Vor dem Tor"

 

blaetter

 

"Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!"

Hermann Hesse, "Stufen"

 

Verehrter Interessent, die Kernbotschaft aller wahren Weisen, spirituellen Richtungen oder 'Befreiungsbewegungen des Lichts' lautet: "Nimm Abschied - nur so kannst du gesunden!"

Zum Beispiel 'die vier heiligen Wahrheiten' von Buddha:

"Leben ist Leiden. Die Ursache des Leidens ist das Bedürfnis zu existieren. Beendigung des Leidens geschieht durch Aufgabe dieses Bedürfnisses. Dabei hilft dir der achtfache Pfad (rechtes Erkennen, rechte Zielsetzung, rechtes Sprechen, rechtes Handeln, rechtes Leben, rechtes Üben, rechte Bewusstheit, rechtes Meditieren)."

Zum Beispiel Christus: "Wenn du wahrhaft leben willst, wirf alles weg, nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach!"

Im gnostisch-christlichen "Evangelium der Pistis Sophia" spricht 'Christus': "Wenn ihr frei werden wollt, entsaget der Welt, entsaget dem ganzen All – es genügt nicht, ein guter Mensch zu sein; ohne die Mysterien des Lichts kann niemand gerettet werden!"

Krishna in der "Bhagavad Gita": "Mache dich frei von Seinsbegehren!"

Islamische Mystik: "Zieh deine Ichheit aus und an die Göttlichkeit!" (Friedrich Rückert)

Arthur Schopenhauer: "Erlösung vom Willen  (höre auf zu wollen)"...

Verehrter Interessent, viele Menschen fühlen bereits in jungen Jahren, dass diese Welt keine wirkliche Erfüllung und Befriedung bringen kann und würden ihr gern den Rücken kehren. So viel Betrug, Verführung, Unwahrheit – Verlockungen und Versprechungen, die hinten und vorne nie greifen können.

(Von wegen: "Du kannst alles erreichen, was du willst" – ja, aber es wird dir nie Erfüllung bringen!)

Die Sehnsucht, nicht mehr sein zu müssen

So gelangen viele an den Punkt, wo sie die Sehnsucht im Haus ihrer Seele spüren, nicht mehr sein zu müssen – nicht mehr unter der Last ihrer Wünsche und Sehnsüchte ächzen zu müssen. Sie resignieren, kapitulieren, alles erlischt in ihnen, sie wollen und begehren nichts mehr.

Aber auch in der Ablehnung kann immer noch Wille liegen: Widerwille, Weigerung, Widerstand – denn Widerstand ist nur die andere Seite des Begehrens.

Fließen können, mit allem gehen können, was ist, wie das Wasser?

Lethargie – Apathie?

Apathie im besten Sinne des Wortes war das große Ziel der antiken stoischen Philosophie: nichts mehr fühlen müssen, nicht mehr leiden müssen, keinen Leidenschaften mehr Raum geben.

Eine große Ruhe

In Wirklichkeit, wenn eine Seele an einen Punkt gelangt, wo sie wirklich aufgibt, sowohl das Wollen als auch das Nicht-Wollen, kann eine große Ruhe eintreten.

"Ach, ich bin des Treibens müde! / Was soll all der Schmerz und Lust? / Süßer Friede, / Komm, ach komm in meine Brust!" (Johann W. von Goethe, "Wandrers Nachtlied")

Wenn eine Seele sich entscheidet, sich aus tiefstem Herzen von der Welt und ihren falschen Verheißungen abzuwenden und in die Ruhe zu gelangen:

Ein Hebel umgelegt

dann wird ein Hebel umgelegt in der Motivationswurzel in unserem tiefsten Seelengrund, durch den das berühmte 'Göttliche im Menschen' freigesetzt werden kann.

Die Chakras drehen sich in die andere Richtung

Die sogenannten Chakras (die unsichtbaren kleinen und großen Energie-Turbinen in unserem System, durch die der energetische Stoffwechsel mit den Kräften der Natur in uns sich vollzieht) beginnen, stille zu stehen, und es erwacht etwas in uns, das vorher nicht erwachen konnte und erst dann erwachen kann –

und die Chakras beginnen, sich in die andere Richtung zu drehen;

und es wird deutlich, dass diese Welt, diese Natur zwar die Heimat unserer Persönlichkeit ist, aber nicht die wahre Heimat unserer wahren Seele.

"Zieh deine Ichheit aus und an die Göttlichkeit!
Die Ichheit ist so eng, die Göttlichkeit so weit.
Sei selbst! Er selber will, dass selbst du sollest sein,
dass du erkennest selbst: Er ist dein Selbst allein.
Erinnre dich daran! Du hast es nur vergessen.
Lass dich erinnern! Stets erinnert er dich dessen.
Wenn du ihn hören willst in dir, musst du nur schweigen:
So spricht er laut: du warst, sollst sein und bist mein Eigen.

Wenn dieser Funke Licht in dir vom höchsten Licht
vergisset seiner Pflicht und seines Ursprungs nicht,
wenn er das dunkle Haus, das er bewohnen soll,
in stiller Freudigkeit macht Himmelsglanzes voll,
wenn seine Spitze treu er stets zur Höhe lenkt
und eigenwillig nicht sich in die Tiefe senkt,
nein, wie die Blume sich dem Lichte öffnet gern
und immer aufzugehn bereit ist wie ein Stern,
ja Zeugnis, dass im Licht er lebt in dunklen Schranken,
stets gibt mit lichter Tat, Lichtwort und Lichtgedanken –
dann wird von oben gern das Licht mit ihm verkehren
und im gesunknen Stern den hohen Ursprung ehren,
ihm helfen, wenn er ficht, bis er die Schranke bricht,
und aus dem Scheitel tritt ein Licht hervor ins Licht."

Friedrich Rückert

Der Lichtfunke in uns, der "das dunkle Haus" des Körpers bewohnen soll:

wenn er in unserem Seelen-Bewusstsein und vermittels unseres Seelen-Bewusstseins sich seines wahren Ursprungs erinnert und dorthin öffnet, wird ihm das Licht von oben zu Hilfe kommen in seinem Kampf, bis der Lichtstrom über das 'Scheitel-Chakra' hergestellt und stabilisiert ist –

und es geht noch weiter…

Verehrter Interessent, zu allen Zeiten haben Seelen versucht, zu 'gesunden, indem sie Abschied nahmen'; vor sich selbst und / oder der Welt zu fliehen, sich abzuwenden, abzuschneiden von der eigenen Natur und der Natur des Seins;

sich aus der Welt zurückzuziehen und 'auf ihre Gefühle, Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche draufzuhauen', um zu wahrer Freiheit und in einen höheren Bewusstseinszustand zu gelangen –

und oft genug damit das Gegenteil erreicht: dass ihre Fesseln sich noch mehr zusammengezogen haben;

denn Selbstunterdrückung und Selbstzwang erzeugen und ernähren Dämonen, körperliche und seelische Krankheiten, wie man heute weiß...

"Hinter jeder Blume ringelt sich eine Schlange" (Helena P. Blavatsky in der "Stimme der Stille").

Wie können wir den Weg zu wahrer Freiheit, Ruhe und Frieden gehen, ohne uns zu unterdrücken, ohne uns zu verraten, ohne uns verführen zu lassen, quer durch alle Behinderungen hindurch?

 

Befreie dein Lichtselbst

 

Verehrter Interessent, es gibt viele Menschen, die mehr wollen als nur 'leben'. Sie wollen die Wahrheit wissen, sie wollen wissen, wie sie sein sollen oder wollen.

"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut", sagt Goethe in seinem Gedicht "Das Göttliche". Aber es gibt Menschen, denen auch das nicht genügt. Göttlich sein ist für sie mehr als gut sein.

Für sie ist das Göttliche nicht bloß eine seelische Verbesserung oder eine Verhaltensveränderung;

auch nicht eine bloße Bewusstseinsveränderung wie 'Erleuchtung' o.ä.

Sie erleben das Göttliche wie etwas, das in sie hineingepflanzt wurde oder im Verborgenen in ihnen bereits angelegt ist, eine eigene Wesenheit, den 'Gott in Windeln' (Mikhail Naimy, "Das Buch des Mirdad").

Wie wir ein Schatten-Ich haben, so haben wir auch ein Licht-Ich

Verehrter Interessent, wir können dieses 'Göttliche in uns' unser LICHT-ICH nennen. Wie wir ein Schatten-Ich haben, so haben wir auch ein Licht-Ich.

Wie können wir das in uns verifizieren?

Es ist wie ein Goldklumpen, verborgen in einem Geröllhaufen, der erst durch Erschütterung sichtbar gemacht werden kann.

  • Erst wenn unser Leben erschüttert wurde und wir in unserem Nachrennen genügend 'frustriert' wurden und unser horizontales Streben obsolet geworden ist;
  • erst wenn wir seelisch müde geworden sind und den Zweck unseres Seins nicht mehr in Lebens- oder Weltverbesserung sehen:

erst dann kann unser LICHT-ICH in uns erwachen und seinen Weg uns leiten. "Die Welt ist eine Brücke, bau dir kein Haus darauf", lautet ein apokryphes Jesus-Wort. Aber wenn wir uns ausrichten auf den einzigen Zweck unseres Daseins, (wieder) "Kinder Gottes" zu werden (Jo 1, 12), dann leben wir das höchste 'Potenzial des Menschen'.

Wie ist das möglich?!?

 

Heile dein 'inneres Kind'

 

Das Geheimnis des inneren Kindes

In jedem Menschen gibt es die Sehnsucht, loslassen zu können; es ist wie eine Sehnsucht nach dem Nicht-Seinmüssen:

sich auflösen zu können wie ein Tropfen in einem göttlichen Ozean, wie ein Funke in einem göttlichen Feuer.

Das, was uns dabei einen Strich durch die Rechnung machen kann, ist das sogenannte innere Kind.

Vielfach wird das 'innere Kind' als etwas erlebt und beschrieben, was uns stört und behindert, wenn wir als Kinder, Jugendliche oder Erwachsene konzentriert, zielgerichtet und 'einspitzig' auf etwas zugehen wollen:

mit seinen kindlichen, 'regressiven' oder auch 'kindischen' Wahrnehmungs- und Reaktionsmustern;

was auch und besonders störend wirken kann bei der Verwirklichung unserer seelischen oder spirituellen Ziele.

Es führt wie ein Eigenleben in uns ('psychische Schicht' / 'Unterbewusstsein' o.ä.) im Gegensatz zum 'Erwachsenen-Ich' und wird empfunden als etwas, was mich daran hindert, liebevoll-gelassen, duldend-annehmend, klar und wach, bewusst und rein etc. zu sein;

vielfach wird es deswegen mit dem 'Schatten-Ich' oder gar 'Satan in uns' gleichgesetzt: in seinem Konkurrenz-Denken, seinem Neidisch-Sein, seiner Gier, Aggression, Panik, Verweigerung etc.;

mit seinen unterdrückten, verdrängten 'negativen' Seelenräumen, Gefühlen und Impulsen als Quertreiber, Behinderer, Verweigerer, Trotzkopf, Angsthase, Bösigkeits-Vorantreiber etc.:

 

Zu Beginn unseres Lebens sind wir noch ganz 'Tierchen' ("Tierseele" oder Körper-Selbst, die Seele unseres Säugetierkörpers, wilder Mensch, Astralwesen oder 'Blutsseele', esoterisch); wobei körperliche und seelische Beschädigungen bereits durch die Gene und im Mutterleib entstehen, erst recht nach der Geburt.

Bis zu einem bestimmten Punkt unterscheiden wir uns nicht von Affenbabys, Hundewelpen etc.

Die primäre Spaltung in unserem System

Ab einem bestimmten Punkt bricht aber schon früh unsere "Mensch-Seele" durch, unser Seelen-Selbst (geboren aus den 'systemischen' Auswertungen der Inkarnationsreihen durch unser 'höheres Selbst'), und geht seine eigenen Wege; es kommt zur primären Spaltung in unserem System.

Während bei anderen Säugetieren die 'Tolpatschigkeit' bald überwunden und der Körper immer besser beherrscht wird, kommt es bei Menschen zu einem immer größeren Auseinanderdriften von körperlichen und seelischen Bedürfnissen.

Die Seele oder der Geist ist 'schneller' oder oft 'woanders' als der Körper, und so sind unablässige Fehlleistungen und Unfälle vorprogrammiert.

 

Sodann: Mehr oder weniger schlimme Verletzungen - Krankheiten, Unfälle, Angriffe, Misshandlungen - führen zu traumatisierten inneren und äußeren Verhaltensreaktionen, beim Tier wie beim Menschen.

Das 'gewöhnliche tierische Verhalten', wie oben genannt - "Konkurrenz-Denken, Neidisch-Sein, Gier, Aggression, Panik, Verweigerung" etc. -, das wir schon bei jedem Kleinkind finden, kann sich zuspitzen in überschaubaren Typen von 'Verhaltensauffälligkeiten'.

Das gilt aber auch für das, was wir seelische Verletzungen nennen. Du kannst deinem Hund von morgens bis abends 'einbläuen':

  • "Sei nicht so wild, sei nicht so egoistisch, sei nicht so gierig, sei nicht so böse (sonst liebt Gott dich nicht mehr)", oder:
  • "Du bist nicht gut genug, du taugst nichts, bist nichts wert, wärest du doch nicht geboren worden, du bist nur eine Last (Gott wird dich bestrafen)", oder:
  • "Wenn du nicht tust, was ich sage, habe ich dich nicht mehr lieb (und du kommst nicht in den Himmel)" etc. pp. -

dein Hund wird davon nicht unbedingt großen Schaden davontragen; anders als möglicherweise dein Seelenselbst, wenn man so zu ihm spricht, das gleichfalls innere und äußere Verhaltensmechanismen entwickeln wird, die nicht unbedingt 'tierspezifisch' sind:

wie zum Beispiel Verdrängung, Gefühlskälte, Sadismus ( = 'Weiterreichen' von erfahrenen Verletzungen), Unwertgefühle, Bewertungsverhalten, Geltungssucht, Ehrgeiz etc.

Diese beiden Schichten: Verletzungen des Körperselbstes und Verletzungen des Seelenselbstes, formen in uns nun das, was wir das innere Kind nennen und was sich in unserem uns gemeinsamen 'Astralwesen' ('Emotionalkörper' / 'Seelenleib', 'Haus der Seele') zu den berühmten 'Komplexen, Blockaden und Mechanismen' entwickelt;

infiziert von den Kräften / Energien aus den Genen, dem Familienfeld, der eigenen Vergangenheit und Gegenwart und den Kosmosherrschern dieser Finsternis, wie es in der Bibel heißt (Eph 6, 12).

Je nach Leiden - je nach Last / Belastung, die wir so tragen oder empfinden -, kommt es zu einer Vergröberung der primären Spaltung zwischen Körperwesen und Seelenwesen, 'astralem Selbst' und Seelenselbst.

Die sekundäre Spaltung in unserem System

Es kommt zur sekundären Spaltung in unserem System: zwischen Seelenselbst und dem 'verstörten oder gestörten inneren Kind'.

Die wahren, natürlichen Gefühle des Leidens, Schmerz, Angst, Entsetzen, Zorn, Verzweiflung, Traurigkeit, Bitterkeit etc., aber auch sanktionierte, verbotene Reaktionsweisen werden als bedrohlich, schwächend, abwertend, 'verboten' erlebt und in den Untergrund gedrückt.

 

Die 'Co-Abhängigkeit' unseres Seelenwesens von seinem 'inneren Kind', ob es es ablehnt oder mit ihm 'eins' oder einig ist, führt weiterzum Aufbau eines 'Oberflächen-Selbstes', auch 'strategisches Selbst' genannt:

  • das einerseits das 'innere Kind' kaschieren soll und ins Unbewusste drängt;:
  • andererseits die gesamte Verletzlichkeit nach außen hin schützen soll durch Einüben von strategischem Verhalten (Sprechen, Sich-Ausdrücken, Sich-Bewegen, Sich-Betätigen) -

Die tertiäre Spaltung in unserem System

es kommt zur tertiären Spaltung in unserem System: zwischen dem Seelen-Ich mit seinem Wohnsitz im Brustbewusstseinszentrum ('Herz') und dem Oberflächenselbst, das im Kopfraum seinen Platz einnimmt.

In der Hoffnung, so lebens- und handlungsfähig zu werden, schicken wir unseren Bewusstseinsschwerpunkt aus Brustraum in den Kopf.

Unser eigentliches Seelenwesen wird gleichfalls in den Untergrund gedrückt und so zu einem 'unteren Selbst':

wir begegnen einander als 'Maske' (lateinisch 'persona'), nicht mehr authentisch.

Unser 'inneres Kind' ist also nicht bloß das, was vielleicht in unserer Kindheit zu kurz gekommen ist und sich in 'bescheidenen', kindlichen oder kindischen Bedürfnissen oder Verhaltensweisen auch im Alter noch äußert.

Es ist auch nicht wirklich ein 'Kind', von uns in unserer Kindheit geformt und später auch nach der Geschlechtsreife noch weiter ausgeformt, sondern es ist das wilde Wesen in uns, unsere astrale, also 'feinstoffliche' Tierseele, im Verhältnis zu unserer Mensch- oder Persönlichkeitsseele wie vom 'Welpenzustand' bis zu einem alten, hinfälligen 'Hund'.

Wir sind sein 'Herrchen' oder 'Frauchen'.

Körperlichen Ausdruck davon finden wir in unserem 'limbischen System', das in gewissem Sinn von den Wissenschaftlern dem Steinzeitmensch in uns zugeordnet wird (Jan van Rijckenborgh nennt es den 'Keulenmenschen').

Und in der Tat sieht es auch so aus: vergleichbar einem 'Neandertaler' o.ä., wie viele Menschen, außerhalb unserer Arbeit, gesehen haben (so, dass wir ihm ausweichen würden, wenn wir ihm auf der Straße begegnen würden…).

Unser 'inneres Kind' ist das mehr oder weniger verstörte oder 'gestörte' Mondenwesen in uns

Und deswegen ist es so verständlich, wenn die Seele, die loslassen will, die frei sein will, unter diesem Mondenkörper oder Mondenwesen', wie es auch genannt wird, so leidet.

 

Neben 'aggressiver' Selbstunterdrückung, die oft das Gegenteil des Gewünschten hervorgerufen hat, hat man denn auch versucht, es quasi suggestiv-hypnotisch ruhigzustellen, einzuschläfern, zu überdecken / übertünchen, durch 'positives Denken', Autosuggestion, Sprachmagie u.Ä.

Zwei Fehler

Das Problem ist, dass gerade eine Seele, die 'unbedingt anders sein will als sie ist', in Versuchung gerät, dieses 'innere Kind' zu bekämpfen, abzulehnen, zu hassen, zu verachten, ihm Schuld zuzuweisen, und dabei zwei Fehler begeht:

  1. Sie identifiziert sich mit ihm ("das bin ich") und fühlt deswegen Selbst-Hass, Selbst-Verachtung etc.
  2. Sie will mit ihm nichts zu tun haben und verhält sich pädagogisch unklug, wie eine Mutter, die ihr Kind wie eine Missgeburt ablehnt und das sich dadurch nur noch mehr an ihren Rockzipfel hängt.

Wo heute in der 'Szene' vom 'inneren Kind oder Schatten-Ich' gesprochen wird, versucht man den Weg zu gehen, dieses Wesen nicht abzulehnen, sondern ihm das Gefühl zu geben, gefühlt und angenommen zu sein;

seine Spannungen zu lösen (meist im Becken-Bauchbereich zu spüren) und es ins Herz zu hinaufzuziehen, also zu reinigen und in das Seelenselbst zu integrieren.

Das bedeutet jedoch, dass man sich dem in sich, was man schlimm oder nicht schön findet und ablehnt, stellen muss;

dass man zulassen muss, es wahrzunehmen, sich mit ihm auseinanderzusetzen, die beschriebenen Wurzeln seines Seins zu verstehen, ihm selber zu helfen, es zu verstehen und alternative Optionen zu erleben - und dadurch erlöst zu werden.

In den 'inneren Wissenschaften' hat man das auch genannt den 'Hüter der Schwelle' zum Licht, der sich durch Annahme von einem Teufel in einen Engel verwandelt.

Die entscheidende Hilfe dabei ist, zu wissen: "Ich bin das nicht!"

 

Jahrzehnte bevor dies in der modernen Psycho-Szene deutlich wurde, hat der Vater der modernen Gnosis, 'Großmeister' Jan van Rijckenborgh, diesen Weg beschrieben:

"Das astrale Selbst hat seinen Sitz im Milz-Leber-System, genauer im Sonnengeflecht, und die Herz- und Hauptfunktionen werden diesem astralen Selbst völlig unterstellt. […] Wenn ein Mensch sich bemüht, das astrale Selbst ins Herz hinaufzuziehen, wenn das astrale Selbst eines solchen Menschen im Herzen Wohnung nimmt, wo es tatsächlich zu Hause ist, wird er sofort etwas Wunderbares entdecken. Nun, da er über sein Naturniveau hinausgelangt ist und nicht mehr aus dem Sonnengeflecht, sondern aus dem Herzen in die Welt blickt, findet er nämlich bestätigt, was er vielleicht bereits unbewusst vermutete oder teilweise einsah" (Jan van Rijckenborgh, "Die ägyptische Urgnosis und ihr Ruf im ewigen Jetzt", I, XIV).

"Wer das Astral-Bewusste in das Herz hinaufzieht, dringt spontan zu den heiligen Hallen der universellen gnostischen Bruderschaft durch. […] "Und durch die Tatsache, dass Sie Ihr Bewusstsein in das Herz hinaufgezogen haben, wissen Sie innerlich, dass das reine Licht existiert. Es ist die lautere, ursprüngliche siderische Substanz, die reine astrale Kraft, so wie sie in der universellen gnostischen Kette anwesend ist. Und nun geht es darum, dass Sie Ihren siderischen Körper, Ihren Begierdenkörper oder astralen Körper, ganz neu formen müssen, übereinstimmend mit den Maßstäben der Gnosis.

Die Transfiguration des astralen Selbstes

Das muss jeder Schüler durchführen: die Transfiguration des astralen Selbstes, das so rein werden muss wie das gnostische Licht […]

"Im gereinigten Herzen wird die unsterbliche Seele geboren, das bedeutet: die Basis für einen ganz neuen Menschentyp. Dieser Seelenbasis entsprechen vier neue Bewusstseins-Prinzipien: das Grundprinzip des neuen Stoff-Bewusstseins, das des neuen Äther-Bewusstseins, das des neuen Astral-Bewusstseins und das des neuen Mental-Bewusstseins. […] Alles andere wird wie von selbst in den Hintergrund treten, wenn das astrale Selbst in Ihnen, in das Herz hinaufgezogen, sein Verlangen nach dem neuen Leben aussendet." (ebenda XV)

 

Der Weg, die Wahrheit und das Leben

 

"Nichts begehren – sich gegen nichts wehren"

Das Zaubermantra in unserer Arbeit, der Schlüssel, das Sesam-öffne-dich für dieses tiefe, echte, wahre Zur-Ruhe-Kommen, Befriedet-Werden lautet: "Nichts begehren – sich gegen nichts wehren".

Nichts mehr wollen, wie Schopenhauer sagt, das 'Erlöschen des Daseinsdurstes', wie Buddha?!?

Alles loslassen, sein Kreuz auf sich nehmen und den Weg des Christus gehen?

'Der Welt entsagen' – Abschied von der Welt nehmen?

Kann ich das?

Ein Hund kann das nicht, aber warum sprechen alle Großen so?!?

Verehrter Interessent, es geht hier nicht um eine 'philosophische Idee' oder eine moralische Forderung: Die Welt ist schnöde und schlecht, schick sie zum Teufel! Es geht hier darum, dass zwei Dinge in unserem tiefsten Seelengrund aufeinander treffen:

Zwei Dinge treffen in unserem tiefsten Seelengrund aufeinander

  1. unsere Sehnsucht, nicht sein zu müssen; sich wie ein Tropfen im unendlichen Ozean auflösen zu dürfen oder wie ein Funke wieder Teil des Feuers werden;
  2. und der Ruf des Herzens, unserer (Licht-)Seele: "Erhöre mich, löse dich von deinem Pakt mit der Welt und verschmelze mit mir, damit ich erlöst werden kann – ich schenke dir dafür ewiges Leben im Licht!"

Nur wenn, wie gesagt, wir in der Motivationswurzel in unserem tiefsten Seelengrunde das wollen und tun: alle Bewegungen des Begehrens und Sich-Wehrens zum Schweigen zu bringen, zum Stillestehn, zum Ruhigwerden – dann kann das innere Tosen, Bangen und Hoffen, Gieren und Abwehren zum 'Auge des Sturms' werden, in dem das Licht aufleuchtet, atmet und sich ausbreitet in unserem Haus.

Es geht um Physik: Die Schwingung des Körpers, unserer Persönlichkeit, ist kompatibel mit der Welt, aber nicht mit dem Licht, und umgekehrt.

Wir können an unsere Persönlichkeit nicht mehr glauben

Wir lösen uns nicht von der Identifikation mit unserer Persönlichkeit und der Welt als ihrem Bestehensgrund, weil wir müde sind, sondern weil wir nicht mehr an sie glauben können!

Weil wir wissen, dass wir zwar in dieser Welt sind, aber nicht von dieser Welt, wie Jesus sagt;

und weil wir nicht umhin können, den Raum der Unzerstörbarkeit im Haus unserer Seele zu spüren, vollkommen unabhängig vom Körper…

Wenn wir diesen Abschied nicht nehmen, verehrter Interessent, werden wir nie wahre seelische Heilung erfahren können, das gilt auch für die Millionen und Abermillionen, die zum Psychotherapeuten rennen.

Denn es ist unsere 'Anhaftung', unsere 'Identifikation' mit den Aspekten unserer 'siebenfältigen Ersatzpersönlichkeit'; es sind unsere Ängste und Sehnsüchte gleichermaßen von Kindheit an: von der unsere körperlichen, energetischen und seelischen Belastungen ('Dämonen') leben, egal ob wir sie Macken, fixe Ideen, Mechanismen, Blockaden, Engramme, Komplexe, Suchtverhalten, Verhaltenssüchte oder sonst wie nennen.

Diese haben wir erzeugt oder aufgerufen, mit ihnen haben wir unseren Seelenpakt geschlossen, unser Bündnis, in der Hoffnung, dass sie uns beim Überleben oder Erreichen unserer Ziele helfen.

Erst wenn es uns gelingt, diesen wahren inneren Abschied von diesen Anhaftungen / Identifikationen zu nehmen und uns stattdessen mit dem Licht in uns zu verbünden, kann unser Herz wahrhaft 'gesunden'

Denn dieses Licht in uns kann dann seinerseits die dauerhafte Verbindung zum Licht außerhalb von uns herstellen. Und ohne das Licht Gottes, des "Lichts der Lichter" (der christlich-gnostische Name für das Christus-Mysterium), ist seelische Heilung nicht möglich.

Ohne das Licht Gottes ist seelische Heilung nicht möglich

"Seht, der große Heiler ist gekommen!
Er weiß alle Menschen zu heilen.
Er hat seinen Arzneischatz ausgebreitet und ruft:
"Wer es wünscht, werde geheilt!"
Seht all die Heilungen an: Es gibt keine wahre Heilung, es sei denn, durch ihn!
Er stößt keinen Kranken zurück. Er macht sich über keinen Verwundeten lustig.
Geschickt ist er in seiner Arbeit. Die Worte aus seinem Mund sind sanft.
Er weiß Wunden zu schneiden und ein kühlendes Mittel aufzulegen.
Er beschneidet und reinigt. Er brennt aus und lindert am gleichen Tag.
Seht, seine Geduld ließ jeden von uns die eigene Krankheit erkennen!
Lasst uns unsere Krankheit vor ihm nicht verbergen!
Lasst den Krebs nicht in den Gliedern stecken, damit er nicht das schöne und mächtige Bildnis des neuen Menschen in uns zerstöre!
Möge er uns Heilung gewähren, die alle Verwundungen heilt!
Möge er hinwegnehmen unsere Vergehen, die Narben, die unserer Seele eingebrannt sind."

(Aus der Kirche des Lichts Manis, "Apostels Jesu Christi" und "Buddhas des Lichts", "A Manichaean Psalm-Book", koptisch)

 

Jetzt geht es aber noch um den zweiten Teil der Zauberformel: "Nichts begehren – sich gegen nichts wehren":

Wenn ich mich gegen nichts wehre, dann wehre ich mich auch nicht gegen meine Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte, sondern lasse sie geschehen –

und lasse geschehen, dass ich nicht anders kann, als sie zu verfolgen.

Wir haben körperliche, seelische und geistige Bedürfnisse. Es ist das Wesen aller Wesen, auf allen Ebenen ihrer Struktur alles zu wollen, was man nur wollen kann:

  • der Körper kann nicht anders, als gesund, kraftvoll und stark sein zu wollen – essen, trinken, schlafen, Bewegung, Sexualität etc.;
  • die 'Seele' kann nicht anders, als alles wissen zu wollen, lernen zu wollen, können zu wollen, lieben zu wollen, geliebt sein zu wollen, Gutes tun zu wollen, das Wahre, Gute und Schöne anstreben zu wollen etc.
  • der 'Geist' kann nicht anders, als Gott zu suchen und sich mit 'ihm' zu verbinden etc.

Deswegen lautet der zweite Satz zu dem 'nichts begehren, sich gegen nichts wehren':

"Nichts wollen müssend alles alles wollen lassen!"

"Nichts wollen müssend alles alles wollen lassen"!

So können wir es als unsere 'Pflicht' betrachten, unsere 'Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche' zu befrieden zu suchen;

ja sogar, um behindernde innere Spannungen zu vermeiden, vorübergehend 'dem Affen Zucker zu geben', das heißt, sogar den inneren Dämonen, Suchtverhalten, Verhaltenssüchten etc. nachzugeben, zumindest vorübergehend!

Nicht aus 'Anhaftung' / 'Identifikation' heraus, sondern aus dem Geschehenlassen, aus Übereinstimmung und in innerer Harmonie…

Auf diese Weise geschieht etwas sehr Merkwürdiges:

Wenn wir alles zulassen, verwandelt sich alles – und zwar zum Guten hin; denn die Grundmotivation im Menschen ist immer, gut zu sein und andere glücklich zu machen: es liegt in der Natur der Sache, dass alles immer nur Teil eines Größeren, Umfassenderen ist, dem es dient, in dem es aufgeht.

Wenn wir 'nichts mehr wollen und uns gegen nichts mehr wehren', dann wird sich diese Grundmotivation immer durchsetzen…

Und unser Licht kann endlich in uns atmen, sich ausbreiten, wirkungsmächtig werden und mit unserem Seelenselbst verschmelzen in der heiligen Hochzeit zum Aufgang ins Licht.

Und unser Seelen- und Gefühlsraum des 'Begehrens' verwandelt sich immer mehr in das berühmte "Heilsbegehren"

Die höchste Ebene innerer Freiheit: "Wolle, was du tust"!

Es geht um die innere Freiheit dabei; das können wir verstehen, umsetzen und leben auf eine Weise, wo das Wort 'müssen' für uns ein Fremdwort wird und wir die höchste Ebene innerer Freiheit erreichen: "Wolle, was du tust!"!!

 

Die Heilung und Befreiung des astralen Selbstes, 'Mondenwesen' oder wilden Menschen in uns als eines 'verstörten oder gestörten inneren Kindes' ist das Kernstück der seelsorgerischen Arbeit der neugnostischen 'Mysterienschule der Sonnengesandten', "Orden des Lotus und der Rose - Kirche des Lichts im neuen Äon", auf dem Weg zur Erweckung und Freisetzung unseres Lichtselbstes.

Ohne das kann es nicht geboren werden und kann es sich nicht entwickeln.

Wir nennen diese seelsorgerische Arbeit "P 2000" ("Pioniere in Philosophie, Psychologie, Persönlichkeitsbildung und Pädagogik") und laden jeden Interessenten ein, in telefonischen Einzelsitzungen mit Schwestern und Brüdern des Ordens diese Arbeit kennenzulernen und / oder zu vertiefen.

Das Ziel des Ordens des Lotus und der Rose, Kirche des Lichts im neuen Äon, in der Einzel- und Gruppenarbeit (Gottes- oder Tempeldienste / "Lichtfeld-Feiern") ist die Erweckung , Ernährung und Entwicklung des Lichtselbstes der Menschen zur Verschmelzung der gereinigten drei Seelen in uns: 'inneres Kind', Seelenselbst und Lichtselbst, in der "heiligen Hochzeit".

Die genannte seelsorgerische Methode "P 2000" arbeitet auf der Basis der neuesten Erkenntnisse der 'Emotionalen Intelligenz' ("Intelligenz des Herzens") nicht mit Gedanken, sondern mit 'Gefühlen', weil Gefühle näher am Herzen sind als Gedanken und das 'innere Kind' besser erreichen.

Durch die "Heilung und Befreiung der Gefühle" vermittels der Zurückführung der 'zehrenden Oberflächen- oder Sekundärgefühle' auf die 'nährenden Primär- oder Tiefengefühle der Seele' wird gleichzeitig automatisch der Bewusstseinsschwerpunkt aus dem Kopf-Bewusstseinszentrum in das Brust-Bewusstseinszentrum (Herz) zurückgeführt.

Es findet eine Rückkehr zum authentischen Selbst statt, die Befreiung des Seelenselbstes von seinem 'Oberflächenselbst' nach dem Jesus-Wort: "Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr keinesfalls hineinkommen in das Reich der Himmel" (Mt 18, 3) 

 

 

Aufruf an alle, die leiden...

...und die Wahrheit wollen:

 

M

an könnte fragen: wärest du der liebe Gott, würdest du so eine Welt erschaffen, wo man nur dadurch leben kann, dass man beraubt und tötet: Tiere, Pflanzen, die Erde ("fressen und gefressen werden")?

Warum will niemand zugeben, dass das alles nur unheimlich und dämonisch ist?

Die alten Griechen sagten, der Kosmos sei aus dem Chaos entstanden. Aus welchem?

Kosmos heißt Ordnung. Wer hat das Chaos in Ordnung gebracht?

Wenn gesagt wird, Gott habe die Welt erschaffen, "und er sah, dass es gut war" (1 Mo 1, 11), dann fragen wir: welcher Gott? Und warum, wie und wozu?

Geheimlehren der so genannten Gnosis behaupten, dass nicht Gott die Welt erschaffen habe: die Hierarchie des Lichts, sondern der Teufel: die Hierarchie der Finsternis.

Aber es gibt auch eine leider sehr unbekannte Richtung der Gnosis, die das differenzierter sieht, von den Wissenschaftlern die "Vollendung der Gnosis" genannt;

begründet im 3. Jh. durch Mani von Ekbatana, der sich selbst "Apostel Jesu Christi" nannte.

Er gilt nicht nur als einer der ersten, die östliche und westliche Religion vereinigten (so wurde er auch als "Buddha des Lichts" bezeichnet);

sondern auch als einer der ersten 'Ökologen' der Weltgeschichte, der von dem Licht in allen Erscheinungen der Natur ('Buddha-Natur') und 'Achtsamkeit' im Umgang mit ihnen predigte.

Der aber auch darlegte, warum es nötig war, das ursprüngliche Chaos zu bändigen:

die sogenannte Welt als eine 'Quarantäne-Station' zu schaffen, in der das Dämonische des Seins unablässig veredelt wird, bis diese Welt nicht mehr nötig ist – "Selbstheilung des Seins"...

Seitdem gibt es ein unablässiges Ringen zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis um die Seele des Menschen.

Während die schlechten Schöpfungsmächte diese Seele in den Körper einsperren und an das Rad von Tod und Wiederverkörperung fesseln wollen, arbeiten die guten Schöpfungsmächte an der unablässigen Veredelung der weltlichen und menschlichen Natur, um ihre Befreiung aus diesem Seinsfeld vorzubereiten.

 

 

Wie uns Religion, Philosophie und Psychologie
hinters Licht führen

 

V

iele Religionen sprechen für gewöhnlich auch von 'Gott' als dem Schöpfer aller Dinge.

Sie wollen nicht wahrhaben, dass die unterschiedlichen Seinsbereiche sehr unterschiedliche 'energetische Qualitäten' zum Ausdruck bringen;

zum Beispiel das Reich der Raubtiere und Blutsauger ganz andere als das Reich der vegetarischen Tiere oder das der Blumen, Bäume etc. (es ist kein Zufall, wenn der Volksmund den Teufel den Herrn der Fliegen nennt und der Suchtkranke im Delirium mit Spinnen und anderen bestimmten Tierformen zu kämpfen hat).

Es hat nie ein 'ökologisches Gleichgewicht' gegeben, und wird nicht.

Und es geht von der 'Textur' her nicht, die Welt jemals in ein Paradies zu verwandeln (das "Reich Gottes auf Erden" ist etwas Unsichtbares)

Es ist ein Unterschied zu sagen "alles ist göttlich" oder "in allem ist etwas Göttliches" (in unterschiedlichem Maß).

Alternativ flüchten die Menschen in einen Mystizismus, 'spirituelle Praktiken', die ihnen innere Freiheit und höhere Bewusstseinszustände bringen sollen, auf einem eigenen Einweihungs- oder Erleuchtungsweg.

Leider ist auch das in keinerlei Weise befreiend, sondern führt die Seele in einen 'goldenen Käfig'…

 

A

uch die Schul-Philosophie und alternative Philosophie ist bemüht, darzustellen, dass alles 'mit rechten Dingen' zugehe.

Wer spürt, dass mit der Welt etwas nicht stimmt, wird von oben herab belehrt, er / sie verstehe noch nicht den Sinn, die Notwendigkeit und die Dialektik des Ganzen.

Licht und Finsternis, Gut und Böse müssten sein, das habe 'Gott' oder das Naturgesetz den Menschen verordnet, damit sie sich 'weiterentwickeln' etc.

Im Übrigen sei alles eine Frage der Interpretation…

Herrliche Beschönigungen und Rechtfertigungen!

 

D

ementsprechend versucht die Psychologie, sei es als Pädagogik, sei es als 'Seelsorge', sei es als 'Therapie', die wahren, allzu berechtigten Gefühle des Leidens in uns schon vom Kindesalter an wegzudrängen / zu übertünchen durch die Schaffung eines 'Oberflächenselbstes' -  

wohlgemerkt: nicht das Leiden selbst, sondern nur unsere Gefühle dazu, unsere emotionalen Quittierungen (die schlimmen körperlichen und seelischen Erfahrungen vom Mutterleib an bis zur körperlichen Auflösung nach dem Tod kann sie uns nicht 'wegmachen')!

"Die sieben Seelenräume des Leidens"

Welches sind die Gefühle des Leidens?

Sind wir 'krank', wenn wir das fühlen:

  • tiefen seelischen Schmerz über unser und aller Sein;
  • Angst – Entsetzen – Zorn - Verzweiflung – Traurigkeit – Bitterkeit ( = geronnener Schmerz) / seelische Müdigkeit - Sehnsucht nach dem Nichtsein usw.?!? 

 

I

 

n Wirklichkeit ist in allen Wesen eine Sehnsucht nach dem Nicht-Sein – aus Leiden oder aus Fühlen;

die eigene Individualität auflösen zu dürfen wie der Tropfen, der erst in der Verschmelzung mit dem Ozean überleben kann, der Funke in seiner Vereinigung mit dem Feuer – "Sein durch Nicht-Sein"

Alles möchte gern vereinigt sein mit seinem Urgrund oder Geburtenschoß, mit dem anderen eine gemeinsame Existenz bilden, so wie das Kind mit der Mutter…

Wenn jemand diese Gefühle hat oder ausdrückt, dann erregt das in dessen Umgebung Angst und Abwehr;

solche Gefühle müssen ganz schnell 'schlecht gemacht' oder 'weggemacht' werden, übertüncht / überspielt, als wären sie nicht wahr und berechtigt: als wären sie unnötig, überflüssig, hinderlich. Als dürften wir das nicht fühlen!

 

Alle 'Seelsorger' und 'Seelenheiler' sind darauf angelegt, uns zu 'helfen', diese wahren und wichtigen Gefühle des Seins in uns 'wegzumachen'.

Wir werden 'seelisch krank' genannt, wenn wir die Wahrheit fühlen. Es gilt als 'politisch unkorrekt'.

Natürlich ist das Wegdrängen unangenehmer Gefühle natürlich. Es wird aber verstärkt durch die entsprechenden 'Glaubenssätze', Ideologien, Suggestionen, Programme in uns, unseren Eltern, Großeltern usw.:

niemand dürfe fühlen, wie schlimm es wirklich ist, wäre ja auch nicht zum Aushalten etc….

Dabei weiß man heute, wie sehr unterdrückte Gefühle uns krank machen – und wie entspannend, entspaltend, lösend, hilfreich und wahrhaftig machend es ist, sie zuzulassen: "emotionale Intelligenz"

 

Wage zu fühlen – wage zu wissen

Gegen das Schönreden der Welt und die Verdrängung der Wahrheit 

 

 

D

ie 'Gefühle des Leidens' existieren als zehrende Oberflächengefühle, Sekundär- / Tertiärgefühle, 'Filmgefühle' o.ä., wenn sie unterdrückt / unerlöst sind, voll Qual und belastenden 'Energien':

dann werden sie zu Dämonen ('inneres Kind' oder 'Schatten-Ich') -

sie existieren aber auch als nährende Primär- oder Tiefengefühle, die als Wahrheit der Seele das Fühlen und die Seele stärken, heilen und kräftigen ('Seelenwesen', 'Herz' o.ä.).

Auflösung von 'Depression' durch

Aufsplittung in authentische

'Gefühle des Leidens'

Wird zum Beispiel so genannte 'Depression' ('Burnout' etc.) aufgesplittet in authentische 'Gefühle des Leidens' als Tiefen- oder Primärgefühle, dann löst sie sich zwangsläufig auf…

Dürfen wir sensibel sein, empfindlich? Oder auch hypersensibel / überempfindlich? Was heißt das?!?

  • Was ist die Alternative? Hart werden, sich verhärten – unfühlend werden?

  • 'Über den Dingen stehen'? 'Heitere Gelassenheit des Seins' als höchster Bewusstseinszustand (Lafayette R. Hubbard)? Wo bleiben da Liebe, Mitempfinden, Erbarmen, Erschütterung, Berührtsein / Bewegtsein etc.? Sind das niedere emotionale Bewusstseinszustände?!?

    Im Märchen "Die Prinzessin auf der Erbse" gilt es als ein Zeichen von (Seelen-)Adel, 'empfindlich' zu sein…

F

ür die dunklen Weltmächte geht es darum, unsere Fühlfähigkeiten einzuschränken, dass wir nicht fähig sind, aus unseren Erfahrungen zu lernen (uns nicht entwickeln können).

Freundlicherweise stellen sie uns dazu Alkohol und andere Drogen zur Verfügung und sorgen für die angenehmsten 'Ablenkungen' / 'Zerstreuungen', Ersatzbefriedigungen aller Art…

"Nicht was wir erleben, macht unser Schicksal aus, sondern wie wir empfinden, was wir erleben"

Marie von Ebner-Eschenbach

Aber: "Nicht was wir erleben, macht unser Schicksal aus, sondern wie wir empfinden, was wir erleben" (Marie von Ebner-Eschenbach).

Unzählige Menschen können auf Unfälle, Krankheiten, Verluste und andere Schicksalsschläge nicht mehr 'seelisch' reagieren.

Der Körper wird ins Krankenhaus gesteckt, ohne die Krankheit seelisch zu bearbeiten.

Den Menschen zur Maschine zu machen, zum seelenlosen mechanischen Roboter –

das ist Wirkungsweise und Ziel jener unsichtbaren dunklen Mächte, die innerhalb und außerhalb unseres Seelenkostüms wohnen:

damit wir aus Schicksal nicht lernen können;

damit wir weiter an das Rad von Tod und Wiederverkörperung gefesselt bleiben…

"Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr keinesfalls hineinkommen in das Reich der Himmel" (Mt 18, 3)

Weisheit, Annahme und Liebe – das Vorrecht des Alters?

Nein. Kristallisation, Erstarrung, Demenz –

dämonisch kindisch statt natürlich kindlich…

Wieder authentisch werden, das heißt echt?

Das Oberflächenselbst auflösen: direkt zu sich – direkt zu anderen?!?

Das 'innere Kind' oder 'Schatten-Ich' heilen und befreien – wieder integrieren ins Herz?!?

Damit Gott (oder) das Licht uns wieder erreichen kann?!?

 

Das neue Gesicht der Religion

 

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nabhängig davon, ob die Fesselung unseres Licht-Ichs an unseren Säugetierkörper einer göttlichen Idee folgte oder den Manipulationen der Finsternismächte geschuldet ist, kann die anfangs genannte Vollkommenwerdung, "wie euer himmlischer Vater vollkommen ist", nur in der (Wieder-)Erbauung eines Körpers aus ursprünglicher Lichtmaterie bestehen ("Neugeburt aus Wasser und Geist", Jo 3, 1 ff.), so wie das wahre Göttliche aus reiner Lichtmaterie besteht.

Der Weg dieser Wahrheit zum Leben, zum äonischen Leben, wie es im biblischen Original heißt (gnostisch-christlich nicht 'ewiges' Leben, sondern Leben in den Äonen des Lichts), wird in allen wahrhaft gnostischen Mysterienschulen gewiesen und gegangen.

 

Der Orden des Lotus und der Rose - Kirche des Lichts im neuen Äon ist eine Wiedergeburt der Kirchen des Mani von Ekbatana.

In seinen Gottes- oder Tempeldiensten ("Lichtfeld-Feiern") lehrt und praktiziert er die Rückkehr zum authentischen Selbst, die Rückkehr des Bewusstseinsschwerpunkts aus dem Kopf-Bewusstseinszentrum in das Brust-Bewusst­seinszentrum ('Herz') und die Heilung und Befreiung der Gefühle (durch die Zurückführung der Oberflächen- oder Sekundärgefühle auf die Primär- oder Tiefengefühle der Seele).

So wird es wieder möglich, die Wahrheit des Seins zu fühlen: wie sich aus den sieben Gefühlen des Leidens die vier Gefühle des Strebens und die neun Gefühle der Erfüllung ergeben:

"Die neun Seelenräume der Erfüllung"
  1. Seelenfülle – Glücklichkeit ('Erfüllung');

  2. Erschütterung – Berührtsein – Bewegtsein - Zusammenbruch (der "Grundspannung und Grundspaltung");

  3. Empathie – Liebe ("All-Liebe") - Mitleid - Erbarmen;

  4. Emotionale Sattheit – Beruhigung – Befriedung – Freude;

  5. Dankbarkeit – Ausgreifen – Beten;

  6. Seligkeit – Angekommensein – Verbindung ("Einssein");

  7. Annehmen – Weisheit ("All-Weisheit");

  8. Jubel – Triumph ("All-Macht") – Liebe in Freiheit;

  9. Opfer – Sich-Verschenken…

"Die vier Seelenräume des Strebens"

Und so wird es wieder möglich, die vier Gefühle des Strebens: Wunsch – Sehnsucht – Wille - Begehren in voller Kraft und Konzentration auf diese Heilung und Befreiung des individuellen und kollektiven Seins zu richten.

So, wie die Kräfte des Lichts in unserem Seelenfeld um uns ringen, so auch die Kräfte des 'falschen' Seins, die verhindern wollen, dass das göttliche Licht aus der Ursprungsnatur in uns erwacht und wachsen und zunehmen kann "an Weisheit und Wuchs und Wohlgefallen" (Lk 2, 52).

"Denn unser Kampf geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Mächte, gegen die Gewalten, gegen die Welt-Machthaber dieser Finsternis, gegen die Geister des Bösen im Himmlischen." (Eph 6, 12)

 

"I

ch bin ein Lamm des Lichts. Vergoss Tränen, litt mit unterdrücktem Weinen und wehklagte über die Bedrängnis, die ich unter Wölfen und Vierfüßern erduldete, da sie mich raubten und von der guten Familie des Lichtes entfernten. Gewähre dein großes Mitleid!

Lass mich eintreten in die sanfte, friedliche Herde des Lichts! Lass mich den Bergwald des Gesetzes erlangen, die blumen- und freudevolle Höhe, auf dass ich frei und allezeit furchtlos einherwandle!

Ich bin ein duftendes Samenkorn des Lichts, geworfen in einen dichten Wald unter Dornen. O sammle und pflücke mich! Bringe mich heim auf die Tenne des heiligen Gesetzes, in den Getreidekeller des Lichts!

Und ich bin eine Weinrebe, uranfänglich gepflanzt in einen reinen Park, den Garten des Gesetzes. Doch dann von Ranken gequält und von Schlingpflanzen umwunden, die mir meine beste Kraft entzogen und die Qual des Verdorrens bereiteten.

Und ich bin ein fetter, fruchtbarer Boden, in den die Dämonen fünf giftige Bäume gepflanzt haben. Nimm die Lanze, das scharfe Messer, die Sichel des Gesetzes, und haue sie ab, verbrenne sie und schaffe Klarheit! Und all das übrige Unkraut und Gestrüpp, rotte es aus mit dem Feuer deiner Zucht! Bringe zum Blühen die fünfzehn reinen Sprösslinge, und lass die fünfzehn reinen Wurzeln wachsen und sich ausbreiten!

Und ich bin ein neues, wunderbares Kleid, das die Dämonen mit Schmutz befleckt haben. O wasche es mit dem Wasser des Gesetzes und erneuere es, auf dass ich den freudevoll strahlenden Körper und reine Glieder erlange!"

(Aus dem "Großen Preislied auf Jesus" der Kirche des Lichts Manis, "Apostels Jesu Christi" und "Buddhas des Lichts", aus der chinesischen Hymnen-Rolle; Fundort: Oase Turfan, Taklamakan-Wüste, Xinqiang / China um 1900 )

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Die "Gottes-Maschine"

Es gibt keinen Unterschied zwischen Philosophie, Psychologie und Physik

  
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eit je versuchen wir, die Welt zu verstehen.

Weil sie uns 'unlogisch' erscheint, imperfekt und leidvoll.

Aber weil alles, was ist, Bewusstsein hat, ist alles Wissen in diesem 'All' vorhanden.

Es ist nicht so, dass es keine wahre Lehre gäbe, nur unzählige unbefriedigende Theorie und 'Glaubenssätze' über das Sein des 'Alls':

sondern in allem ist ein 'wahrer Kern'.

Der deutsche Philosoph Georg W. F. Hegel ist vielleicht der größte unter den Philosophen, in der Art, wie er zeigt, wie man diesen 'wahren Kern' herausarbeiten kann.

Und in seinem Wissen: wer zur Wahrheit will, dem muss 'Hören und sehen vergehen'; das heißt:

weg vom Einzelnen, so weit wie möglich hin zum höchsten Allgemeinen, dann kann man 'nichts falsch machen'.

Deswegen beginnen wir in unserer neuen Gnosis mit dem "Sein".

Das "Sein" betrifft alles, was ist, ob 'Materie', die verschiedenen Arten oder 'Aggregatszustände' von 'Materie', oder 'Nicht-Materie', die auch nur eine Form von Materie ist, sonst gäbe es sie nicht.

Denn jede 'Energie' ist Materie, und unsere neue Gnosis sagt, dass es nichts gibt, was nicht ein Wesen ist mit Bewusstsein:

Ob 'anorganische Materie' oder 'organische Materie', ob ein 'physischer' Körper oder ein 'Seelen-Inhalt': Gedanke (Begriff oder Bild), Gefühl, Empfindung, Erleben, Impuls etc., ob 'Sichtbares' oder 'Unsichtbares':

alles, ob scheinbar unendlich klein oder unendlich groß, ist ein Wesen, eine eigene Wesenheit.

Helena P. Blavatsky sagt: "Jedes Atom ist ein Engel".

 

D

eswegen ist auch das "Sein" eine eigene Wesenheit, das Absolute, Allgemeine, 'Abstrakte', Überindividuelle, und es ist kein Wunder, wenn es mit "Gott" bezeichnet wird, der in allem bewusst ist, was existiert, ob sichtbar oder unsichtbar, im 'All' oder 'Universum', im Größten und im Kleinsten.

Wer "Gott" verstehen will, muss das "Sein" verstehen

Wer "Gott" verstehen will, muss das "Sein" verstehen.

Steht das "Sein" unter einem Gesetz, ist es ein Gesetz, ist es ein Gesetzgeber, der sich selbst und seinen 'Produkten' ein Gesetz gibt?

Wer sind die 'Produkte des Seins '?

Alles 'Unsichtbare' und 'Sichtbare'.

Wenn unsere neue Gnosis sagt: "Gott ist eine Maschine", dann ist das weder despektierlich noch 'unpersönlich'.

Denn der 'subjektive Geist', wie Hegel den menschlichen Denker nennt, ist gleichfalls eine 'Maschine', wie in der modernen Psychologie immer mehr erkannt wird: Seine Beweggründe, Gedanken, Gefühle, Impulse etc. sind Vektoren (Antriebsmomente), die in jedem Zeitpunkt eine je eigene Resultante (Resultat) bilden.

Noch ehe ich mir einer Entscheidung bewusst bin, habe 'ich' sie schon getroffen, weiß man heute. Ich bin das Resultat unzähliger Beweggründe – "körperlich / seelisch / geistig" -, die in jedem Moment das ihnen zugehörige Ergebnis erzielen, je nachdem, welcher Einfluss in mir größer ist.

So entstehen 'Dumme und Kluge', 'Gute und Schlechte' etc.

Wir glauben, wir 'machten' es, wir seien die Macher unserer Persönlichkeit und unseres Charakters und der Persönlichkeit und des Charakters anderer, doch legen wir uns nicht die geringste Rechenschaft ab über das, was uns und alle in jedem Moment beeinflusst.

Wer hält es aus, zuzulassen, dass sich durchsetzt, was da ist?!? Ist nicht unser Misstrauen zu groß, dass sich dann Unerwünschtes durchsetzt?

Brauchen wir die Illusion, wir seien die 'Macher'? Viele glauben das.

Wenn aus dem "Sein" Kräfte herauspurzeln, Gottheiten, Engel, 'Schönes und Hässliches', Schöpfungs- und Zerstörungskräfte, die alle ihrem eigenen Gesetz folgen, dessen Vektoren in jedem Augenblick je eine neue Resultante bilden – dann tun sie genau das, was in ihrem 'Programm' ist (vergleiche Arthur Schopenhauer, "Im Zwang der Motive").

 

Die Frage ist nicht: warum tut "Gott (oder) das Sein" uns das an, sondern: Muss ich mich anstrengen oder es einfach nur geschehen lassen, dass alles sich zum Guten wendet?
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ie Frage ist also nicht: warum tut "Gott (oder) das Sein" uns das an, sondern: Muss ich mich anstrengen oder es einfach nur geschehen lassen, dass alles sich zum Guten wendet?

Denn alles, was ist, ist auf eine sehr verstehbare Weise ein sich selber erzeugendes, sich selber organisierendes und sich selber verwaltendes, sich selber entwickelndes und sich selber heilendes System – das wissen wir aus der Natur, dem Pflanzen- und Tierreich, und das gilt auch für "Natur II" (Karl Marx), die 'kulturelle Entwicklung' der menschlichen Population.

Es gilt für das Kleinste und das Größte, für das 'Sichtbare' und das 'Unsichtbare' (das hinter allem Sichtbaren steht als dessen Ursache und Ur-Grund), für das gesamte "Sein".

Wenn es also eine 'Evolution' hin zur Degeneration oder Regeneration des "Seins" gibt: wo fängt sie an und wo hört sie auf?

Wenn alles, was entsteht, stets einem Höhepunkt und einem Ende entgegengeht – wo ist der 'Sinn'?

Es gibt die 'Urknalltheorie':

Aus dem 'Nichts' entsteht das All mit all seinen Entwicklungsprodukten, nur um am Ende wieder in sich zusammenzufallen.

Es gibt die 'geisteswissenschaftliche' Theorie:

Alles "Sein" ist ein Ein- und Ausatmen Gottes; Schöpfung entsteht und vergeht, das "Leben" ist ewig, aber nicht einzelne (sichtbare oder unsichtbare) Lebewesen = "aus der Einheit (Einsheit) kommt alles, in die Einheit (Einsheit) kehrt es wieder zurück".

Wir können nicht anders, als mit jedem Atemzug darum zu kämpfen, dass es uns besser geht. Aber es gibt einen Unterschied zwischen uns anstrengen, zu handeln, und zuzulassen, dass wir handeln.

Was ist damit gemeint, wenn Jesus sagt: Lebt wie die Lilien im Felde ("Matthäus-Evangelium" 6, 28), werdet wie die Kinder ("Matthäus-Evangelium" 18, 3; "Lukas-Evangelium" 18, 17), sorgt euch nicht um das Morgen ("Matthäus-Evangelium" 6, 34)? Was würden eine Blume oder ein Baum dazu sagen?

Wenn es uns gelingt, dazu noch unsere wahren Gefühle und Bedürfnisse zu fühlen, die wir in frühester Kindheit verdrängt haben, dann haben wir das "Sein" 'in der Tasche'.

Denn dann spüren wir, was uns behindert und fördert: innerhalb von uns und außerhalb von uns.

In unserem Fühlen steckt unser Wissen

Denn in unserem Fühlen steckt unser Wissen…

Dann gelangen wir zur christlichen Gnosis:

sich nicht mehr ein X für ein U vormachen lassen, die Macht der dunklen Weltmafia in uns und um uns entlarven und die Hilfe ergreifen, die "Gott (oder) das Sein" zu seiner eigenen Selbstheilung uns reicht:

Die Hand Christi: des Erlösergotts und seiner Helfershelfer, der nach biblischer Auskunft durch sein Opfer den gefallenen Teil des "Seins" gerettet hat, indem er sie durchlichtet, reorganisiert, 'evolviert', durchflutet mit seinem Sein und in einem gewaltigen kosmischen und überkosmischen Prozess wieder auflöst, um aus Disharmonie Harmonie, aus Spaltung Einheit und aus Entsetzen Versöhnung zu generieren.

 

Es gibt keinen Weg zur Wahrheit über den 'Kopf'

 

Die drei Bewusstseinszentren im Menschen: 'Kopf, Herz und Bauch' waren noch nie so voneinander gespalten wie in der heutigen Zeit. Wir leben aus einem OBERFLÄCHEN-SELBST heraus, nicht aus unserem Tieferen oder 'Unteren' Selbst: dem Seelen- oder Fühlwesen im Brustbereich.

Wir leben seelisch aus zweiter Hand, was eine große Gefahr mit sich bringt. Solange wir nicht gelernt haben, aus dem Brustbereich heraus wahrzunehmen und zu denken, haben wir kein Kriterium für innere und äußere Realität.

Ein und derselbe Begriff oder Satz ist wahr, wenn ich ihn richtig verstehe - wenn ich ihn falsch verstehe, ist er falsch.

Hinzu kommt, dass es nach den Ergebnissen der zeitgenössischen Sprachphilosophie und Sprachpsychologie nicht mehr statthaft ist, wie die Politiker auf Worten herumzureiten. Ein und derselbe Begriff oder Satz ist wahr, wenn ich ihn richtig verstehe - wenn ich ihn falsch verstehe, ist er falsch.

"Deswegen hat die neue Gnosis allem 'Studium' die AGAPE Bewusstseinsschule vorgeschaltet, in der wir dieses lernen, den Brustraum ('Herz') als Zentrum unseres Wahrnehmens und Denkens zu benutzen und 'Kopf, Herz und Bauch' miteinander zu versöhnen (siehe Button "Wage zu fühlen" und www.agape-bewusstseinsschule.de)."  

 

Begründer und Entwickler dieser "P-2000-Arbeit" ist Dr. Martin W. Spiegel, *1952, siehe www.dr-martin-spiegel.de, der mit seinem Team von ausgebildeten P-2000-Trainern diese Arbeiten anbietet:

 

Einzelsitzungen telefonisch (ca. 45 Minuten)

Mit Dr. Spiegel persönlich: 100,- € (Agape-Mitglieder 90,- €).

Mit einem ausgebildeten P-2000-Trainer:  60,- € (Agape-Mitglieder 50,- €).

Für Mitglieder der Kirche des Lichts Freikirche e.V. im Mitgliedsbeitrag inbegriffen.

 

Villa Agape . Kapellenweg 16

79294 Sölden bei Freiburg

( 0761/88866645 . 6 0761/88866646

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.agape-bewusstseinsschule.de

 

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